Archiv für November 2009

Beratungsbedarf der neuen Wissensgesellschaft

27. November 2009 von admin

Wir kennen es noch aus der Schule. Da hat man von der Entwicklung der Wirtschaft von der Agrarwirtschaft zur Industriegesellschaft bis schließlich hin zur Dienstleistungsgesellschaft gehört. Inzwischen geht die Entwicklung natürlich weiter. Die Wissenschaft spricht jetzt bereits von der zukünftigen „Wissensgesellschaft“.

Jeder kennt das Sprichwort: “Wissen ist Macht!“ Das wird in Zukunft noch mehr Bedeutung gewinnen. In einem Prozess des lebenslangen Lernens müssen wir uns immer wieder neu den gesellschaftlichen und beruflichen Herausforderungen stellen und anpassen. Bereits heute ist unsere Welt so komplex wie nie zu vor.
Es wird immer schwerer für den Einzelnen sich darin zurecht zu finden. Es fällt zunehmend schwerer, den eigenen privaten und beruflichen Weg zu finden und die passenden Entscheidungen zu treffen.

An diesem Punkt setzt die (lösungsorientierte) psychologische Beratung an. Sie kann eine wertvolle Orientierungshilfe für den Klienten sein, um einen guten Lebensweg zu finden. Dabei versteht sich diese Beratung oder auch ein Coaching als temporäre Begleitung.
Sie wird immer dann wieder in Anspruch genommen, wenn neuer Beratungsbedarf im Laufe des Lebens entsteht. Sind Lösungen gefunden geht der Klient seinen Weg eigenständig weiter mit dem Wissen im Hinterkopf, jederzeit wieder unkomplizierte Beratung in Anspruch nehmen zu können.

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Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

27. November 2009 von admin

Bereits Sigmund Freud sorgte für eine Revolution des Denkens. Er begründete die Psychoanalyse und stellte die Triebtheorie auf, die von einem sexuell orientierten Handeln des Menschen ausgeht.
Er nannte den Ort der unbewussten Triebe „Es“. Das bewusste Erleben das „Ich“ und das menschliche Gewissen das „Über-Ich“.
Das daraus folgende psychotherapeutische Vorgehen (Psychoanalyse und tiefenpsychologische Psychotherapie) ist vergangenheitsbezogen und problemorientiert. Man stellt die Frage: „Wo kommt das Problem her?“

Eine Weiterentwicklung von Beratung und Therapie ist auf die Humanistische Psychologie begründet. Sie geht vom Menschenbild eines von Natur aus glücklichen und zufriedenen Menschen aus. In der „klientenzentrierten Gesprächsführung“ oder der „Gesprächspsychotherapie“ (nach Carl Rogers) wird die Frage gestellt: „Was hält das Problem aufrecht?“. Das Vorgehen ist jetzt auf die Gegenwart bezogen aber noch immer problemorientiert.

Ein sehr modernes Verfahren ist das der Lösungsorientierten Beratung und der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie (LKT). Hier wird von Anfang an auf Lösungen hin gearbeitet. Das Problem beinhaltet nur noch das Thema der Beratung. Es geht jetzt darum, Lösungen zu entwickeln und zu realisieren. Dazu nutzt der Klient seine eigenen Ressourcen, denn er bringt nach dem lösungsorientierten Ansatz alles mit, was zu einer Problemlösung notwendig ist. Die Herangehensweise ist jetzt zukunftsbezogen und lösungsorientiert. Im Vordergrund steht die Frage: „Wie realisiere ich Lösungen?“

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Wie rette ich meine Ehe mit einem Urlaub?

27. November 2009 von H. Klug

In Indien hat man eine neue Methode entwickelt, zerstrittenen Paaren zu helfen.
Wenn die Ehe kurz vor dem Aus steht, schickt man sie in den gemeinsamen Urlaub.
Allerdings nicht alleine.

Ein Reiseveranstalter im indischen Mumbai hat sich auf diesen speziellen Service spezialisiert. Bereits ab 35 000 Rupien, das sind etwa 500 Euro, kann man das Rundum-Paket “Scheidungs-Tourismus” buchen. Neben Übernachtung, Abenteuer, Romantik und Sightseeing gibt es auch eine Eheberatung vor Ort.

Herr Thakker, Chef der Firma KV Tours and Travels, hat ein Spezialrezept entwickelt.
Der Reiseveranstalter schickt die zerstrittenen Paare an einen Ort, an dem sie noch nie waren, wo es kaum andere Menschen gibt und – wichtig in einem Land wie Indien, in dem Familienverbände noch einen anderen Status haben – es gibt dort keine Verwandten.
Vor Ort wird das zerstrittene Paar dannn von einem professionellen Eheberater betreut.
Die Firma ist überzeugt, dass bereits eine einwöchige Reise in die Berge genüge, um über die Zukunft einer Ehe zu entscheiden.

Ihr Motto: Steht die Ehe kurz vor dem Aus – lieber eine Reise als ein Scheidungsverfahren.
Mit Hilfe der erfahrenen Therapeuten sollen schon viele Ehe wieder gekittet worden sein.

Indien hat übrigens eine der niedrigsten Scheidungsraten der Welt. Während dort nur jede 100. Ehe scheitert, landet in Deutschland inzwischen beinahe jede 2. Ehe vor dem Scheidungsrichter.

H. Klug

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Ein Weg ins Licht

27. November 2009 von R. Beiermeister

Erste Hilfe bei saisonaler Depression
R. Beiermeister

Wenn Dunkelheit im Herbst das Leben verdüstert sind es meist Frauen, die unter der „Winterdepression“ leiden. Zu gedrückter Stimmung kommt oft noch starke Müdigkeit, Heißhunger auf Süßigkeiten und ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus. Diese Beschwerden entstehen durch den Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit, denn auch in ständig beleuchteten Räumen erreicht die Leuchtstärke meist nur 500 – 600 LUX und das ist zu wenig, um dem Körper zu signalisieren: es ist Tag. So ist für den Organismus ständig Nacht und der „Müdemacher Melatonin“ wird nicht abgebaut, die Glückshormone Serotonin und Noradrenalin nicht ausreichend freigesetzt.
Da sich Tageslicht über die Netzhaut auf die Bildung der Botenstoffe im Gehirn auswirkt, ist ein halbstündiger täglicher Spaziergang auch bei bedecktem Himmel zu empfehlen. Beim Blick direkt ins Helle wirken mindestens 2500 LUX und die Bewegung an der frischen Luft verhilft zusätzlich zu besserer Stimmung.
Grundsätzlich ist aber ein Besuch beim Hausarzt unbedingt nötig, der bei Bedarf unterstützende Medikamente, Psychotherapie oder Lichttherapie verordnen kann. Das Beschwerdebild der saisonalen Depression unterscheidet sich durch den leichteren und befristeten Verlauf während der Wintermonate ganz deutlich von der bekannten Form der echten Depression, die in jedem Fall dringend behandlungsbedürftig ist.

R. Beiermeister

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Was ist eigentlich ein Sorgentelefon?

24. November 2009 von V. Schulze

Was ist eigentlich ein Sorgentelefon? In der heutigen Zeit vereinsamen die Menschen immer mehr. Gerade in den Großstädten gibt es immer mehr einsame Menschen. Viele von Ihnen haben keine Freunde, bei denen sie sich bei Kummer mitteilen können oder wollen. Viele Menschen können sich auch nicht überwinden, ihren Freunden von den größten Sorgen zu erzählen. Angst vor Ablehnung, Unverständnis und Scham sind hierfür die meisten Gründe.
Das Sorgentelefon bietet die Möglichkeit zu fast jeder Uhrzeit kompetente Ansprechpartner zu finden. Sei es, wenn es um Mobbing, Einsamkeit oder Streit in der Beziehung geht. Zahlreiche Berater bieten ein breites Band an Spezialgebieten, zu denen Sie am Telefon zur Verfügung stehen. Am Sorgentelefon kann der Ratsuchende eine erste Hilfe finden, die ihm Erleichterung bei seiner Lebenssituation bringt. Unsere Berater können helfen, die Sichtweise zu ändern, oder einfach nur zuhören. Sorgen und Nöte werden besprochen. Da das Sorgentelefon anonym ist, fällt den Ratsuchenden eine erste Kontaktaufnahme oft nicht so schwer, wie der Besuch bei einem Therapeuten. Das Sorgentelefon ersetzt jedoch keine Therapie. Unsere psychologischen Berater sind alle auf ihre Qualifikationen geprüft und beraten mit ganz viel Herz.

Hier geht es zu Psychoquest, der psychologischen Beratung online und am Telefon


V. Schulze

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